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Informelles Lernen und Medienbildung
Art der Publikation: Artikel
Zitat: Tippelt2005
Zeitschrift: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft
Band: 8
Nummer: 3
Jahr: 2005
Monat: 9
Seiten: 412--426
ISSN: 1434-663X
DOI: 10.1007/s11618-005-0148-8
Abriss: Zusammenfassung Der Begriff des informellen Lernens wird hier auf den Wissenserwerb im Rahmen der alltäglichen Nutzung von Massenmedien bezogen. Bei der genaueren Betrachtung des Mediennutzungsverhaltens von verschiedenen Altersgruppen erweisen sich sozio-kulturelle Unterschiede als wichtige Prädiktoren für Mediennutzung und -rezeption. Das Konzept der sozialen Milieus eignet sich zur Analyse sozio-kultureller Differenzen, auch mit Blick auf die Medienbildung. Bei Kindern scheint das Herkunftsmilieu der Eltern einen zentralen Einfluss auf deren Medienbildung zu haben, whrend im Jugendalter auch jugendkulturelle Rahmungen bedeutsam werden. Medienrezeption wird dabei nicht als einseitiger Prozess, sondern als kommunikative Interaktion zwischen Medienproduzenten und Medienkonsumenten verstanden. Letztere bringen in der Wahl von Medien, Genres und Rezeptionskontexten auch sthetische Präferenzen und ihren sozio-kulturellen Habitus zum Ausdruck.
Schlagworte:
Autoren Pietrass, Manuela
Schmidt, Bernhard
Tippelt, Rudolf
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