Schulstruktur und die Entstehung differenzieller Lern- und Entwicklungsmilieus
| Publikasjonstype: | Incollection |
| Siteringsnøkkel: | Baumert2006b |
| Boktittel: | Herkunftsbedingte Disparitäten im Bildungswesen |
| År: | 2006 |
| Sider: | 95--188 |
| Forlag: | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Adresse: | Wiesbaden |
| ISBN: | 3531147412 |
| Kryssreferert av: | Baumert2006: |
| URL: | http://dx.doi.org/10.1007/978-... |
| DOI: | 10.1007/978-3-531-90082-7_4 |
| Sammendrag: | Sichtbarstes Ergebnis der Gliederung eines Systems in Schulformen, auf die sich Schülerinnen und Schüler nach Leistungsgesichtspunkten verteilen, ist die Homogenisierung von Schülergruppen. Hinsichtlich der Leistung ist diese Wirkung nicht nur erwünscht, sondern eigentlicher Sinn der Maßnahme. Dem liegt die Vorstellung zu Grunde, Unterricht könne in relativ homogenen Leistungsgruppen besser auf Schülervoraussetzungen abgestimmt und damit zum Zwecke der Förderung aller optimiert werden. Da Schulleistungen aber auch mit der Sozialschichtzugehörigkeit kovariieren, ist mit der Verteilung auf institutionell getrennte Bildungsgänge immer auch die soziale Trennung von Schülerinnen und Schülern verbunden. Soziale Segregation ist die Kehrseite institutioneller Leistungsdifferenzierung (Baumert, Trautwein, & Artelt 2003). Dies gilt auch, wenn Schülerinnen und Schüler in nicht gegliederten Systemen innerhalb einer einzelnen Schule auf Züge verteilt werden oder nach Leistung differenzierte Kurse wählen (Heck, Price, & Thomas, 2004; Oakes & Wells, 1996; Oakes u.a., 1990). |
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| Forfattere | |
| Lagg inn av: | [UNK] |
| Sammenlagt karakter: | 0 |
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