Arbeitermilieus in der Ära der Deindustrialisierung
| Publikasjonstype: | Incollection |
| Siteringsnøkkel: | GrohSamberg2006 |
| Boktittel: | Soziale Milieus und Wandel der Sozialstruktur |
| År: | 2006 |
| Sider: | 237--261 |
| Forlag: | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Adresse: | Wiesbaden |
| ISBN: | 3531146793 |
| Kryssreferert av: | Bremer2006b: |
| URL: | http://dx.doi.org/10.1007/978-... |
| DOI: | 10.1007/978-3-531-90281-4_10 |
| Sammendrag: | Wenn die jüngere deutsche Geschichte, wie Eric Hobsbawn (1995) das im Weltmaßstab beschrieben hat, dem Aufbau eines Sandwich gleicht, dessen goldene mittlere Periode eingerahmt ist von einem "Zeitalter der Katastrophen" (1914-45) und einem neuen "Erdrutsch" (seit Mitte der 1970er Jahre), dann gilt das für die Arbeitermilieus wie für kaum eine andere soziale Gruppe. Von den Krisen und Kriegen zu Beginn des "kurzen 20. Jahrhunderts" am härtesten betroffen, erlebten die Arbeitermilieus in den Jahren des rasanten Wirtschaftswachstums und der Vollbeschäftigung ihren "langen Abschied von der Proletarität" (Mooser). Mit der Krise der Deindustrialisierung, der stufenförmig anwachsenden Massenarbeitslosigkeit und den immer tieferen Einschnitten in die Arbeitsrechte und das soziale Sicherungssystem haben die Arbeitermilieus in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten jedoch einen wohl ebenso beispiellosen "Erdrutsch" erfahren. |
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